25 Mai

Warum Google jetzt manche Verlinkungen bestraft

Hyperlinks, also Verweise zwischen verschiedenen Webseiten, sind die Basis des Webs, wie wir es kennen. Erfunden wurde der Begriff bereits 1965, aber erst 1989 wurde er von Tim Berners-Lee verwendet, um Verlinkungen zwischen verschiedenen Dokumenten zu beschreiben. Berners-Lee gilt seitdem als „Erfinder des World Wide Webs”. 2004 wurde er für seine Leistungen von Königin Elizabeth II. sogar zum Ritter geschlagen.

Aber genug der Geschichte. Damit Ihre Webseite aufgerufen werden kann, muss der Interessent entweder die direkte Adresse in seinen Browser eintippen oder er klickt auf einen Hyperlink. Das trifft natürlich auch auf Links zu, die auf den Such-Ergebnisseiten von Google stehen. Auch das sind Hyperlinks. Verlinkungen werden außerdem benötigt, wenn jemand innerhalb einer Webseite surfen will und sich beispielsweise über die Anfahrt zu Ihrem Hotel oder über die Übernachtungspreise informieren will.

Kampf gegen Link-Spam

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Google geht gegen verdächtige ausgehende Links vor. Bildquelle: TheSEMPost

Ohne Links würde das Internet sehr schnell seinen Reiz verlieren. Das weiß auch Google. Dem Suchmaschinen-Konzern ist es aber ein Dorn im Auge, dass nicht jeder Link nur aus Überzeugung gesetzt wird.

Wenn Google also der Meinung ist, dass ein Link nur existiert, weil dafür bezahlt (oder ein Link-Tausch vereinbart) wurde, dann kann es neuerdings auch zu einer Abstrafung der verlinkenden Seite kommen. Bislang hat Google vor allem die verlinkten Seiten bestraft, weil das Unternehmen – meist wohl nicht zu Unrecht – davon ausgeht, dass der Empfänger auch den Auftrag für die verdächtigen Links gegeben hat. Im schlimmsten Fall ist die erwischte Seite komplett bei Google hinausgeflogen. Für ein Business ist das fatal. Wer bei Google nicht mehr auftaucht, bekommt von dort auch keine Besucher mehr.

Wie die Webseite „Search Engine Marketing News” berichtet, hat Google gegen zahlreiche Webseiten jetzt manuelle Maßnahmen eingeleitet. Den betroffenen Webmastern hat der IT-Konzern Mails geschickt, in denen er ihnen die versuchte Manipulation der Suchergebnisse vorwirft. Das verstoße gegen die Webmaster-Richtlinien von Google. Im schlimmsten Fall kann das dazu führen, dass die eigene Webseite bei Google schlechter eingestuft wird und in den Suchergebnissen nach unten wandert. Wie üblich, lässt sich das Unternehmen aber nicht in die Karten schauen und schweigt sich über die konkreten Strafen aus. Eine Abwertung in den Suchergebnissen kann sich aber niemand erlauben.

Was bedeutet das für Sie?

Achten Sie darauf, dass die ausgehenden Links auf Ihrer Homepage ein „normales Schema” haben, wenn man das so sagen darf. Verkaufen – und kaufen! – Sie keine Links. Meiden Sie auch Link-Tauschbörsen, bei denen innerhalb der Gruppe verlinkt wird. Im Optimalfall versehen Sie einen Teil der ausgehenden Links mit dem „NoFollow”-Tag. Dann weiß Google, dass es diese Links nicht in seinen Suchergebnissen bewerten soll.

Wenn Sie befürchten, dass Google Ihre Homepage abstrafen könnte, oder wenn Sie Unterstützung bei der Überprüfung der ausgehenden Links benötigen, dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns umgehend. Wir helfen Ihnen gerne!

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