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Google macht ernst: Benötigt auch Ihre Webseite bald einen Cookie-Warnhinweis?

Geschrieben am 14.09.2015

 Cookie Vorschriften

Obwohl die Verwendung von Cookies eigentlich schon seit Jahren selbstverständlich ist und den meisten Besuchern Ihrer Internet-Seite auch bekannt sein dürfte, kommen Sie als Anbieter Ihrer Hotel-Webseite eventuell bald nicht mehr darum herum. Warum ist das so?

Bestimmt ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Immer mehr Webseiten, die Sie besuchen, blenden einen mehr oder weniger penetranten Warnhinweis ein, dass die Seite Cookies verwendet. In Italien und England sind die Einblendungen bereits weit verbreitete Praxis. In Österreich und Deutschland sind sie bislang nur selten zu sehen.

Bis Ende September schreibt aber jetzt ausgerechnet der Suchmaschinenanbieter Google allen Webseiten vor, die Google-Dienste wie Adsense oder zum Teil auch Analytics einsetzen, einen Cookie-Warnhinweis einzublenden.

 „Bitte setzen Sie diese Richtlinie so bald wie möglich um, spätestens jedoch bis zum 30. September 2015.“

Google E-Mail an verschiedenen Anbieter

Worum geht es?

Die EU hat sich dagegen noch nicht zu einer einheitlichen Datenschutzgrundverordnung durchgerungen. Es gibt bislang nur eine Richtlinie, auf die Google sich jetzt beruft. Aber über den Sinn oder Unsinn der neuen Google-Regelung wollen wir hier nicht diskutieren. Stattdessen wollen wir Ihnen erklären, was Cookies eigentlich sind und warum Sie so schnell wie möglich, einen eigenen Warnhinweis auf Ihrer Seite einbauen sollten – wir übernehmen diese Aufgabe natürlich auch gerne für Sie.

Cookie sind kleine Text-Dateien, die Ihre Webseite auf dem PC der Besucher ablegt. Die Web-Surfer beziehungsweise eigentlich nur der Browser der Besucher kann dadurch bei einem erneuten Besuch wieder erkannt werden. So erfahren Sie etwa, ob Interessenten Ihre Seite mehrfach besuchen oder nie wieder kommen – schrecklich, nicht wahr? In einem Cookie werden aber keine personenbezogenen Daten gespeichert, sondern nur eine anonymisierte Identifikationsnummer, mit der Ihre Webseite erkennt, dass dieser Besucher schon einmal da war. Cookies sind also eigentlich harmlos und kein Grund für eine Aufregung.

Wie bereits erwähnt, gibt es in einigen Ländern in Europa schon Cookie-Vorschriften. In ihnen sind Betreiber von Webseiten gesetzlich dazu verpflichtet, einen Warnhinweis einzubauen. In den anderen Ländern ist das noch nicht der Fall. Das ist Google aber egal. Der Konzern schreibt den Nutzern seiner Dienste jetzt vor, dass sie einen Cookie-Warnhinweis in ihre Webseiten integrieren. Die Rechtslage ist also kompliziert. Der Einbau eines Cookie-Hinweises ist aber zum Glück technisch relativ einfach umzusetzen.

Nicht übersehen werden darf dabei allerdings, dass Ihre Seite nicht nur einen neuen Warnhinweis benötigt, sondern dass meist auch die Datenschutzbestimmungen überarbeitet beziehungsweise ergänzt werden müssen. Google hat auf der Seite Cookiechoices.org Beispiele und weiterführende Erklärungen gesammelt, die Ihnen zeigen, wie der Hinweis umgesetzt werden kann.

Aber Sie müssen das nicht alles selbst umsetzen. Wir helfen Ihnen gerne dabei! Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie einen Cookie-Warnhinweis auf Ihrer Webseite integrieren können. Optimal ist es, wenn die Besucher dadurch nicht gestört werden. So gibt es Varianten, bei denen die Seite erst benutzt werden kann, wenn der Warnhinweis weggeklickt wurde. Besser sind kleine Kästen oder Balken am oberen unter unteren Rand Ihrer Webseite, die den Benutzer nicht stören.

Sprechen Sie mit uns. Wir erklären Ihnen, ob Sie auch schon einen Cookie-Warnhinweis auf Ihrer Webseite benötigen und – falls ja – finden zusammen mit Ihnen sicher die optimale Lösung, die perfekt zu Ihrer Webseite und Ihrem Angebot passt.